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Stellungnahme zum Ausgang der Wahlbörse 2009

Die Umfrageinstitute haben ihre Wahlprognosen immer mit großer Bühne veröffentlicht. Die Wahlbörse hat mehr im Stillen gearbeitet. Jetzt nach der Wahl folgt der Qualitätsvergleich.

Es bleibt auch nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis der Landtagswahl 2009 in Schleswig-Holstein dabei, dass die Wahlbörse von sh:z, Sat1 und prognosys besser abschneidet als alle anderen Umfragen.

Wenn man zum Vergleich die mittlere, absolute Fehlersumme und den mittleren absoluten Fehler als Maßstab heranzieht, ist bei 7 Parteiprognosen die Fehlersumme 4,3 % und der Mittelwert 0,6 %.

Das ist eine der besten Voraussagen für Landtagswahlen in Deutschland. Hier nun die endgültige Rangliste:

1.Wahlbörse4,3 %( 0,6 % )
2.Forsa4,8 %( 0,7 % )
3.Infratest Dimap (ARD)5,6 %( 0,8 % )
4.Forschungsgruppe Wahlen (ZDF)6,2 %( 0,9 % )
5.GMS6,4 %( 0,9 % )
6.IfM Leipzig10,4 %( 1,5 % )
7.Psephos14,7 %( 2,1 % )

Wenn man die einzelnen Parteien analysiert, gibt es bei der Wahlbörse zwei mäßige Prognosen, und zwar für die SPD mit + 1,6 % und die FDP mit -1,2 %. Die übrigen Parteien wurden gut bis sehr gut getroffen : Linke +0,6 %, Grüne -o,3 %, CDU -0,2 %, SSW -0,2 % und Sonstige -0,2 %. Dabei bedeutet ein + oder - eine Über- oder Unterschätzung. Daraus folgt, dass die Wahlbörse den Rückstand von Schwarz-Gelb zu hoch prognostiziert hat.

Nimmt man die letzten drei Landtagswahlen in Schleswig-Holstein zusammen, so ergibt sich 2000 ein 4:0, 2005 ein 4:1 und 2009 ein 6:0. Insgesamt also ein Ergebnis von 14:1 für die Wahlbörse gegen die Umfragen. Bei den Bundestagswahlen sieht es ähnlich aus, denn 2002 stand es 5:1 und 2005 5:0, insgesamt also 10:1.

Auf jeden Fall haben wir hier oben im Norden mit dem sh:z, prognosys und dem ausgezeichneten Mitspielerstamm ein fast unschlagbares Team.

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