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Zwischenbericht: SPD hat aufgeholt

Jetzt wird in Umfragen bestätigt, was sich in der Wahlbörse schon früh heraus kristallisiert hat: Die SPD hat aufgeholt, die schwarz-gelbe Mehrheit gerät ins Wanken.

Nun sind sämtliche Umfragen veröffentlicht. In allen vier Fällen liegt Schwarz/Gelb zurück. Bei Forsa (-1 Prozent) und Infratest dimap (-2) würde unser Sitzzuteilungsverfahren, das größere Parteien etwas bevorzugt, trotzdem eine Mehrheit von einem Abgeordneten für CDU und FDP im neuen Landtag errechnen. Die beiden anderen Umfragen von der Forschungsgruppe Wahlen (-4 Prozent) und GMS (-6) sind deutlicher, sie bringen in der Sitzverteilung einen Rückstand von einem beziehungsweise drei Plätzen.

Die Wahlbörse hat diese Einschätzung schon Beginn am 31. August gegeben. Die Wahlbörse verrichtet transparent und ohne viel Getöse ihre Arbeit, während sich die Umfrageinstitute noch zwei bis drei Wochen zurückgehalten haben, um dann mit einer Umfrage unter großem Medienecho auf den Titelseiten und im Fernsehen zu erscheinen. Auch bei dieser Wahl konnte man wieder das Wechselspiel von Meinungsforschungsinstituten und Medien deutlich erkennen. Nach der Qualität der Prognosen in den letzten Monaten und der damit betriebenen Meinungsbeeinflussung fragt keiner mehr.

Hier ist es in den letzten Tagen zur Vorentscheidung gekommen. Der Rückstand von Schwarz/Gelb hat sich deutlich auf mehr als 3,5 Prozent vergrößert.Beide Koalitionspartner sind zurückgefallen: die CDU auf etwa 31,6 Prozent und die FDP auf 13,9. Größter Gewinner ist die SPD mit einem Zuwachs auf 25,6 Prozent, während sich die Linke auf etwa 7,5 verringert hat. Relativ konstant liegen Grüne (12,4 Prozent) und SSW (4,0) sowie die Sonstigen mit 5 Prozent.

Die hohen Umsätze sind ein deutliches Zeichen für das Interesse der Teilnehmer unserer Wahlbörse. Dabei kann es in den Tagen bis zur Wahl noch Änderungen geben, aber nicht mehr in der Grundrichtung.

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